Sportwart aus Überzeugung

  • Uwe Berger

    Sportwart aus Leidenschaft

    Christoph Nordmann, 19.09.2018

Uwe Berger – Sportwart aus Überzeugung

Die Sicherung der Boxengasse gehört zu seinen Hauptaufgaben. Uwe Berger (52) aus Hilders ist seit 2007 führender Sportwart bei den ADAC GT Masters. Wir haben im Rahmen der ADAC GT Masters Serie und unserem Engagement mit dem Rennsportteam IronForce mit ihm über seine Tätigkeiten und seine Leidenschaft gesprochen.

Seit gut zehn Jahren ist Uwe Bergers, kaufmännischer Angestellter aus dem osthessischen Hilders, Sportwart im Rahmen der GT Masters Rennserie. „Damals gab es einen Aufruf  der Sportsicherung Berlin Brandenburg, die auf der Suche nach Sportwarten waren. Darauf habe ich mich gemeldet und bin seit dem am Start“, erzählt Bergers. Doch was macht den Reiz aus der Tätigkeit aus? „Viele Gänsehautmomente“, beschreibt er.

Die Aufgaben dabei sind vielfältig. Vor den Renntagen sind die Sportwarte alle bereits vor Ort und werden mit Funkgerät und Trillerpfeife ausgestattet und vor dem Renntag gibt es ein Breefing. Die Crashtore in der Boxengasse werden auf ihre Funktionalität geprüft. Sind Bindemittel, Besen und Feuerlöscher vor Ort? Liegen die Flaggen für die Sportwarte bereit und noch einiges mehr? Viele vorbereitende Maßnahmen sind nötig, bevor ein Motorsportspektakel mit den Sportwagen losgehen kann.

An den Renntagen selber sind die Warte für die Sicherung in der Boxengasse und in der Startaufstellung verantwortlich. „Wir überwachen die Geschehnisse in der Boxengasse und auf der Boxenmauer. Außerdem schauen wir, dass nur Zuschauer mit zugelassen Tickets in den entsprechenden Bereichen zugegen sind, überwachen das Renngeschehen und begleiten die Startaufstellung. Dazu gehört auch das Aufstellen der Startreihenschilder, wir melden Frühstarts und bergen im Fall des Falles liegengebliebene Fahrzeuge.“, beschreibt der Sportwart seine Aufgaben.

Erinnerungen, die hängen bleiben

Besonders in Erinnerung geblieben ist Berger der Crash beim Start der ADAC GT Masters im April 2014. Direkt zu Beginn des Rennens überschlugen sich nach einer Kollision mehrere Wagen mehrfach. „Da hat es richtig gekracht und es geht um Sekunden, die Fahrer schnellstmöglich aus den Autos zu holen und mögliche Folgen, wie etwa Brände, zu vermeiden“, erklärt Uwe Berger und führt weiter aus: „Gut, wenn man sich in solchen Situation blind auf seine Schutzausrüstung verlassen kann.“

Weitere Gefahren sieht er durch schwere Gegenstände, die von A nach B getragen werden müssen. Bei Unachtsamkeit kann ein Fahrzeug über die Füße rollen oder beim Bergen von Wrackteilen können auch schnell Fahrzeugteile auf die Füße fallen. „Daher trage ich auch immer Sicherheitsschuhe, falls doch mal was die Füße treffen sollte. An so langen Renntagen ist der Tragekomfort aber auch besonders wichtig“, erklärt der Hildersener, der privat gerne Motorrad fährt und Bogen schießt. Bei den ADAC GT Masters setzt er auf den MALVIN blue Mid ESD S3 aus der Wellmaxx Reihe von ELTEN. Maximale Sicherheit und hoher Tragekomfort dank Sohlenkern aus dem Hightech-Material Infinergy vereint in einem sportlichen Sicherheitsstiefel.

 


19. September 2018 / von Christoph Nordmann