Patrick Lupancu – damit ein Rad ins andere greift

  • Patrick Lupancu

    Damit ein Rad ins andere greift

    Christoph Nordmann, 25.09.2018

Immer auf Zack, wenn es drauf ankommt. Patrick Lupancu (32) ist Mechaniker beim Team Ring Police und steht an Rennwochenenden regelmäßig unter Strom. In der Boxengasse kommt es während des Rennens auf jede Sekunde an. Ruhiger geht es dann in der Rennvorbereitung zu. Patrick erzählt uns im ELTEN Blog etwas zu seinen Aufgaben beim Rennteam IronForce im Rahmen der ADAC GT Masters.

Patrick Lupancu ist Mechaniker mit Leib und Seele. Seine Ausbildung absolvierte der Belgier in seiner Heimat Kettenis, eine Ortschaft der Stadt Eupen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Seit 2015 ist er in Diensten von Ring Police aus Erkelenz. Im Rahmen der ADAC GT Masters ist er mit seinen Kollegen für die Vor- und Nachbereitung und die Betreuung des Rennfahrzeuges – dem Porsche GT3 R – verantwortlich. Dazu gehören das Warten und die Pflege des Motors, Getriebes, der Tank & Gasanlage, die Kontrolle der Vorder- und Hinterachse, sowie der Räder und Bremsen und das Prüfen der Pedalerie, die Karosserie und die Elektrik – also alle Aufgaben, die rund um die Technik des Sportwagens anfallen. „Die Vielfältigkeit der Aufgaben ist riesig. Die Technik der Autos hat mich schon immer begeistert.“, erklärt der Mechaniker seine Motivation.

ADAC GT Masters als Highlight

Die GT Masters gehören für Patrick „zu den größten Serien zur Zeit“. Die Leistungsdichte der Fahrer und der Termine seien in diesem Jahr besonders hoch. „Umso wichtiger ist es, dass ein Rad ins andere greift – Teamwork ist bei der Leistungsdichte besonders wichtig“, erklärt er. Teamwork war auch beim Rennen im niederländischen Zandvoort gefragt. „Wir mussten im Grid (Startaufstellung, Anm. d. Red.) noch einenBremssattel wechseln. Riesen Zeitdruck, am Ende haben wir es geschafft. Man setzt Ziele gemeinsam um – der Teamgedanke beim Motorsport ist spielentscheidend“, berichtet Patrick.

Vom Renngeschehen bekommt Patrick nicht viel mit. „Leider kriegt man von der Stimmung rund um das Rennen nicht so viel mit. Bis auf den gut besuchten Pitwalk, sehe ich am Wochenende nicht viele Menschen außer meine Kollegen – wir stehen ständig unter Strom und konzentrieren uns auf die bevorstehende Arbeit“, berichtet der Mechaniker und ergänzt: „Das kann nur Leidenschaft sein.“.

Entwicklung von Rennen zu Rennen

Doch nicht nur persönlich entwickelt sich Patrick unter den Rennbedingungen weiter und erlebt immer wieder neue Herausforderungen, auch die Team-Entwicklung steht im Fokus. „Wir sind als Team von Rennen zu Rennen immer enger zusammen gewachsen. Wir haben bei null begonnen. Ich bin sehr zufrieden damit, wie wir uns in der ersten Saison entwickelt haben – auch wenn wir immer mal wieder Lehrgeld bezahlt haben“, schmunzelt der Belgier.

Genauso wie die Verlässlichkeit im Rennteam, möchte er sich auch auf seine Sicherheitsschuhe verlassen können. Während der Arbeit in der Boxengasse ist ihm für die Füße vor allem eins wichtig „Tragekomfort, Leichtigkeit und die Optik – als Teil des IronForce Teams trage ich natürlich die Schuhe im Renndesign“. Arbeiten im Knien, zwischendurch auch mal Laufen – da fällt auch mal was auf die Füße. Der leichte IRONFORCE ONE ESD S3 unterstützt ihn bei seinen Tätigkeiten.

Privat lässt es der Mechaniker lieber ruhiger angehen. Zeit für außergewöhnliche Hobbies bleibe da nicht. Am liebsten verbringt er die Zeit mit seiner Frau und seiner Familie, den Freunden oder auch einfach bei einem Spaziergang mit seinem Hund.


1. Oktober 2018 / von Christoph Nordmann