Mehr als nur Pferdestärken

  • Im Rennfieber

    Fussschutz unter PS Boliden

    Christoph Nordmann 25.08.2017

Im Angesicht der Pferdestärken

Beim Blick in die moderne Werkstatthalle von RING POLICE werden die Augen ganz groß. Exklusive Luxuskarossen stehen aufgebockt im Werkstattbereich, farbenfrohe PS-Monster warten auf ihre Käufer und im Hintergrund hört man immer wieder einen tief grollenden Auspuff. RING POLICE aus Erkelenz sind nicht nur eine Werkstatt für Liebhaber von hochpreisigen Autos, sondern engagieren sich auch im Motorsport und handeln mit exklusiven Sportwagen.

Auf den drei Hebebühnen in der hellen und geräumigen Werkstatthalle stehen Autos, nach denen sich in freier Wildbahn jeder sofort umdreht. Während auf der ersten Hebebühne bei einem bereits getunten BMW noch das Fahrwerk vermessen wird, erhält der burgunderfarbene Dodge Challenger eine Leistungssteigerung und ein Soundtuning. Der indischrote Porsche hingegen wartet noch auf seine neue Steinschlagschutzfolie.

Die Arbeit an den sportlichen Vehikeln ist anspruchsvoll. Ob neue Auspuffanlage, individuelle Fahrwerkseinstellung oder angepasste Leistung – bei den Arbeiten an den Autos, die oft sechsstellige Listenpreise aufrufen, ist besondere Vorsicht geboten. Kleinste Unachtsamkeiten können kostspielige Folgen haben.

Besonderer Schutz für besondere Aufgaben

Gleiches gilt für die Mitarbeiter: herumliegende Felgen oder Kabel als Stolperfallen sucht man bei RING POLICE zwar vergebens, aber herunterfallende Gegenstände oder Bremsflüssigkeiten und Öl auf dem harten und glatten Hallenboden bilden viele potentielle Gefahrenquellen und können ernsthafte gesundheitliche Folgen für die Mitarbeiter haben.

„Fußschutz war bisher für uns kein Thema großes Thema – bis jetzt sind wir glücklicherweise verletzungsfrei geblieben.“, erklärt der Geschäftsführer Dirk Mansfeld (37). „Sicherheitsschuhe wurden bis dato nicht gut angenommen bei unseren Mitarbeitern. Bei vielen knienden Tätigkeiten drückt die Zehenschutzkappe, die Schuhe sind nicht leicht genug.“, führt er weiter aus. Neben den klassischen Gefahren in einer Werkstatt, stehen bei RING POLICE auch weitere Einsatzgebiete im Fokus.

Motorsport – besondere Herausforderungen für die Füsse

Der ehemalige Profirennfahrer Jan-Erik Slooten (32) ist Mitgründer und Geschäftsführer von RING POLICE und zeichnet sich für den Bereich Motorsport verantwortlich.

An einem Rennwochenende werden ganz andere Ansprüche an das Schuhwerk gestellt. „Während des Rennens muss alles schnell gehen. Beim Boxenstopp geht es um Sekunden. Auf den versiegelten Böden ist es bei Regen oft sehr rutschig, im Sommer heizt sich der Boden auf und die Füße werden sehr warm“, berichtet Slooten über seine zahlreichen Erfahrungen. „Bisher haben wir keinen Fußschutz gefunden, der den verschiedenen Ansprüchen in der Werkstatt und auf der Piste gerecht wird“.

Bis jetzt habe die Crew um Slooten oftmals auf private Sneakers zurückgegriffen. „Unsere Mitarbeiter stehen auf leichte, bequeme und stylische Schuhe“, ergänzt der Rennprofi. „Natürlich rückt aber auch das Thema Sicherheit bei uns immer mehr in den Fokus. Wir sind froh, dass wir den Maverick von Elten für uns entdeckt haben“. Das habe auch die Akzeptanz und Wahrnehmung der Mitarbeiter gegenüber Sicherheitsschuhen verändert.

Funktionalität und Optik

Gerade in Sachen Funktionalität haperte es bisher. „Beim Reifenwechsel oder anderen Arbeiten im Knien war die Zehenschutzkappe oft unangenehm und hat gedrückt. Daher haben wir meistens auf Fußschutz verzichtet.“, erzählt Patrick Lupancu (31), KFZ-Mechatroniker, bei RING POLICE. Seit Beginn dieses Jahres sind bei RING POLICE nun die schwarzen Maverick Modelle von Elten im Einsatz und werden in der täglichen Praxis auf Herz und Nieren geprüft.

„Wir hatten das Thema Sicherheitsschuhe für uns schon abgeschrieben. Jetzt sind wir selbst überrascht über die positive Resonanz unserer Mitarbeiter“, stellt Mansfeld fest. „Dass die Sicherheitsschuhe neben dem Plus in Sachen Komfort auch noch gut aussehen, ist natürlich umso besser für die Akzeptanz.“, ergänzt er.

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28. August 2017 / von Christoph Nordmann