Leiden_schaf(f)t der Acker

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    Unterwegs mit einem Gemüsebauer

    Christoph Nordmann, 11.04.2018

Ab auf den Acker

Rosenkohl, Kohlrabi, Grünkohl oder Rote Beete – beim Feldgemüsebau muss man nicht nur wissen, wann welches Gemüse Saison hat, sondern auch den Boden aufbereiten, Saatgut einkaufen und Jungpflanzen anzüchten und kultivieren. Bei Wind und Wetter arbeiten Gemüsebauern an der frischen Luft auf dem Acker und haben mit einigen Herausforderungen zu kämpfen. Wir waren zu Besuch bei Landwirtschaftsbetrieb Gemüsebau Schiffer im Krefelder Süden und haben uns die Arbeit mal genauer angeschaut.

Grosse Geräte, grosse Herausforderungen

Im Krefelder Süden bei Meerbusch, gefährlich nah an Düsseldorf, erstrecken sich noch die letzten großen Felder südlich der Seidenstadt. Diese gehören Franz Jakob Schiffer (56), der das Unternehmen Gemüsebau Schiffer in zweiter Familiengeneration führt. Dabei hat sich das Familienunternehmen auf den Anbau von klassisch niederrheinischem Gemüse wie Salat, Rote Beete oder Kohlrabi konzentriert. Neben dem Gemüseanbau und der standortgemäßen Sortenauswahl, beackern die Mitarbeiter mit großen Traktoren die Felder, fahren die Ernte ein, bereiten das Gemüse auf und lagern die Ernte ein.

„Die Aufgaben sind vielfältig, das macht sie aber auch umso gefährlicher“, erklärt Schiffer gelassen. „Traktor fahren, schwere Gemüsekisten von A nach B verfrachten, über den holprigen Acker laufen – die Arbeiten sind nicht ganz ungefährlich, auch wenn wir nur mit Gemüse arbeiten“, führt er weiter aus. „Wir statten alle unsere Mitarbeiter mit Sicherheitsschuhen aus. Lange Zeit haben wir nicht allzu viel Wert auf Komfort und allerhöchste Qualität gelegt.“ Klagende Mitarbeiter und doch auftretende Verletzungen haben jedoch zum Umdenken geführt.

Gute Vorbereitung ist alles

Daniel Giesen (31), Gemüsebaumeister und Neffe von Schiffer, hat schon am eigenen Leib erfahren, welche Gefahren während der Arbeit lauern. „Gerade wenn das Feld sehr trocken und frisch gepflügt ist, bin ich schon des Öfteren gestolpert und umgeknickt. Auch wenn ich Sicherheitsstiefel getragen habe, haben diese nicht wirklich verhindert, dass ich umgeknickt bin und mir das Sprunggelenk geprellt habe“. Vor einem Jahr hat es ihm dann gereicht. „Wenn man so oft mit den gleichen Problemen zu kämpfen hat, informiert man sich nach alternativen Sicherheitsschuhen. Dabei bin ich auf die Umknickmanschette von Elten gestoßen und habe diese gleich mal ausprobiert“.

Nach anfänglicher Skepsis hat sich aber der Erfolg eingestellt: kein Umknicken mehr. „Ob auf dem Acker, oder wenn man mal eben schnell vom Traktor springt – seit ich die Umknickmanschette im Einsatz habe, habe ich keinerlei Sprunggelenksverletzungen mehr gehabt“. Doch nicht nur der Schutz gegen Umknicken ist für ihn ein gewünschter Mehrwert. „Ich achte immer darauf, dass die Schuhe mit Gore-Tex Membran ausgestattet sind. So bleibt der Fuß auf matschigem Acker schön trocken und wenn es im Sommer mal heißer wird, ist der Fuß angenehm gelüftet.“, ergänzt der Gemüseprofi.

 

Der RENZO Biomex GTX ® ESD S3 ist für den Jung-Bauern die richtige Wahl für die Anforderungen auf dem Acker: „Viel draußen zu sein, mit Naturprodukten arbeiten und das Resultat seiner Arbeit in der Hand zu halten – die Arbeit auf dem Acker muss man lieben. Gut, wenn man sich blind auf den Sicherheitsschuh verlassen kann“. Sein Onkel ergänzt: „Dank hochwertiger Sicherheitsschuhe sind die Verletzungen und die damit verbundenen Ausfallzeiten deutlich gesunken.“

Sicherheit allein reicht nicht

Doch abseits des Feldes mag es der Jung-Bauer gerne sportlich. „Zugegeben, die klassischen, schwarzen Modelle sind nicht unbedingt was für modebewusste, junge Leute. Ich stehe auf Sneaker, meine private Sammlung wächst stetig“, erzählt Daniel. Daher hat er sich für Arbeiten in der Lagerhalle den MAVERICK black-red S3 besorgt. „Den kann ich auch problemlos nach der Arbeit tragen, wenn ich mich noch mit Freunden in der Altstadt treffe und nicht nach Arbeit aussehen möchte“, ergänzt der gebürtige Krefelder, „und bequem ist er auch noch“.


11. April 2018 / von Christoph Nordmann