Haus Drei Eschen – ein „Büro der Zukunft“

  • Von der Arztpraxis

    zum Büro der Zukunft

    Denise Pollex, 01.06.2017

Zobel-Koch: ‘Haus Drei Eschen‘ hat seinen Charme nicht verloren

Wer an die innovativsten Büros der Welt denkt, meint, diese befänden sich in Metropolen wie Paris, London, New York oder Berlin. Doch wie kam es, dass das „Haus Drei Eschen“, eine teils denkmalgeschützte Villa im niederrheinischen Uedem, heute laut dem 100 Häuser-Sondermagazin „100 working spaces“ als Büro der Zukunft gilt? Und wie gelang es gleichzeitig, dass Hildegard Zobel-Koch, die im Haus Drei Eschen zur Welt gekommen ist und dort fast 60 Jahre gelebt hat, heute anerkennend davon spricht, dass „das Haus seinen Charme nicht verloren hat“?

Alles begann 1868, als ein gewisser Dr. Düffels von Rees nach Uedem kam und hier nach den Plänen eines französischen Landhauses um 1870/’71 ein Haus erbaute – das Haus Drei Eschen am Ostwall. Die Villa mit Park bestand aus dem Haupthaus mit der Hausnummer 11 sowie aus Remise, Pferdestall und Kutscherwohnung im Gebäude mit der Hausnummer 13.

Anfang des nächsten Jahrzehnts steht also das 150. Jubiläum der Villa an. In einem Rückblick auf die Geschichte des Haus Drei Eschen findet dann unter anderem 2016 sicherlich Erwähnung. Denn im vergangenen Jahr wurde die Umgestaltung zu einem modernen Bürogebäude fertiggestellt. Seither nutzen wir die Villa für Besprechungen, Konferenzen und Tagungen.

Stets viel Bewegung im Haus Drei Eschen

Hildegard Zobel, die Enkelin von Hermann Mühlhoff, die zwischenzeitlich heiratete und heute Hildegard Zobel-Koch heißt, wurde Architektin und erbte ihr Geburtshaus gemeinsam mit ihrer Schwester von ihrer Mutter. „Ich habe eine enge Bindung zum Haus Drei Eschen. Wir haben bei den Sanierungs- und Renovierungsarbeiten viel Eigenleistung aufgebracht, vor allem mein Mann hat viel Herzblut und Arbeit investiert“, sagt sie und deutet damit in einem Satz an, was über viele Jahre in der Villa passierte.

Der Gebäudeteil Ostwall 13 wurde 1991/92 bei der Sanierung in großen Teilen entkernt, um großzügigere Räume zu schaffen für ein zeitgemäßes Wohnen. Das Haupthaus Ostwall 11 wurde 1999 in weiten Teilen saniert und Änderungen der Vergangenheit wieder rückgängig gemacht. Der Schwimmbadanbau wurde im Jahr 2000 abgerissen und aus dem Schwimmbecken wurde ein biologischer Schwimmteich.

Geschichtsträchtige Villa wurde umfangreich, aber behutsam saniert

 Hildegard Zobel-Koch

2011 verkauften die Schwestern Hildegard Zobel-Koch und Hannegreth Osswald das Haus Drei Eschen an unser Unternehmen, das in direkter Nachbarschaft seinen Hauptsitz hat und stolz ist, dass nun auch die Villa dazugehört. Gemeinsam mit dem Architekturbüro Lemmens aus Kleve entwickelten wir ein Konzept, wie das Gebäude weiter saniert und neu gestaltet werden kann – und das auf originelle, aber behutsame Weise. „So hat das Haus seinen Charme nicht verloren.“

Wir freuen uns über diese Aussage von Hildegard Zobel-Koch, die sie äußerte, nachdem die umfangreichen Arbeiten 2016 beendet waren. Auch wir spüren in der geschichtsträchtigen Villa das besondere Flair und sind dankbar, in einem der innovativsten Büros der Welt arbeiten zu dürfen. Und das, um die Entwicklung von den vielleicht innovativsten Sicherheitsschuhen der Welt voranzutreiben. Ende des 19. und am Anfang des 20. Jahrhunderts suchten Menschen die Praxis von Dr. Düffels in Uedem auf, um von Krankheiten geheilt zu werden. Jetzt, im 21. Jahrhundert, sorgen wir mit unserem Fußschutz mit dafür, dass den Menschen ein Weg zum Arzt erspart bleibt. So steht das Haus Drei Eschen einmal mehr für Fortschritt.

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14. Juni 2017 / von Denise Pollex